Funktionskieferorthopädie

Die Funktionskieferorthopädie arbeitet nach einem passiven Wirkmechanismus. Apparaturen wie der Bionator, Aktivator oder Funktionsregler nach Fränkel werden im Mund der Kinder „jongliert“, haben somit Einfluss auf die beteiligten Weichgewebe (Schleimhaut, Zahnfleisch und die Mundmuskulatur). Die Wangen-, Lippen- und Zungenmuskulatur wird durch die Geräte trainiert. Die Veränderungen, die dadurch entstehen, wirken sich auf die Knochenstruktur des Gesichts aus. Das Kieferknochenwachstum kann auf diese Weise gezielt gehemmt oder gefördert werden.  Außerdem wird der Zahndurchbruch gesteuert, damit die Zähne an der passenden Position auf dem Zahnbogen erscheinen. Während der Behandlung findet eine Harmonisierung der beteiligten Gewebe statt. Nachfolgend finden Sie die jeweiligen Abbildungen zum Aktivator, Bionator und Funktionsregler.

Funktionskieferorthopädie
Aktive Platten und Aktivator (gelb) [©Michael Tieck, Fotolia]
Funktionskieferorthopädie
Verschiedene aktive Platten, (Links unten): Bionator [©magele picture, Fotolia]
Funktionskieferorthopädie
Funktionsregler nach Fränkel [©hdesert, Fotolia]